Heilpraktiker Praxis für Homöopathie und Naturheilkunde in Rösrath
Praxis Tel. 02205 - 91 69 611

Homöopathie

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Wer hat die Homöopathie begründet?

Samuel Hahnemann, geboren am 10.4.1755 in Meißen, lebte bis 1843 als Arzt, Chemiker, …
…medizinischer Übersetzer und Schriftsteller. Sein besonderes Verdienst ist ein systematisches Erforschen und Notieren der Wirkung von Arzneien.
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Laut Hahnemann zeigt sich eine Krankheit durch die individuelle Ausprägung der Symptome: so entwickelt z.B. bei einem Magen-Darm-Infekt der eine  Durchfall und friert stark, während der nächste erbricht und starken Speichelfluss entwickelt.

Der Leitspruch der Homöopathie ist „Similia similibus curentur“, das bedeutet „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“. Homöopathie bedeutet „ähnliches Leiden“. Die Kunst ist, das ähnlichste Mittel zu den individuellen Symptomen zu finden. Ein Homöopath lernt dies in mehrjährigen Ausbildungen.

Herstellung der homöopathischen Arznei

Die Homöopathie zählt nicht zu den Naturheilverfahren, sondern gilt als eigenständige Therapieform. Sie verwendet aber  Substanzen aus der Natur: Die Ausgangsstoffe stammen aus dem Pflanzen-, Mineralien- oder Tierreich, z.B. Bergkristall, Tollkirsche oder Hundemilch. Homöopathie sollte man jedoch nicht mit Kräuterheilkunde verwecheln – denn bei letzterer werden die Substanzen pur z.B. als Tee verwendet. Für die homöopathische Arznei wird die Substanz, z.B. eine giftige Pflanze, in mehreren Schritten verdünnt. Das nimmt ihr die Giftigkeit. Würde man sie nur verdünnen, wäre sie jedoch wirkungslos!

Die Wirksamkeit wird durch das gleichzeitige Verreiben mit Milchzucker oder Verschütteln mit Alkohol und Wasser erklärt, die „Potenzierung“. Dabei lösen sich Licht-Photonen aus dem Ausgangsstoff und gehen in die Umgebungssubstanz über. Die Wirkung ist also physikalisch erklärbar (Quantenphysik) und es handelt sich nicht um ein Plazebo. Obwohl mehrere fundierte wissenschaftliche Studien vorliegen (siehe unten), wurde der Homöopathie offiziell noch keine medizinische Anerkennung zugestanden.

 

Verlauf einer homöopathischen Behandlung

Aus vielen hundert möglichen Arzneimitteln muss das individuell zu Ihnen Passende gewählt werden. Dazu müssen Sie als Patient mit Ihren aktuellen und früheren Beschwerden, Ihrem ganzen Wesen, Ihren Träumen und Ausdrucksweisen wahrgenommen werden. Um Sie so gut kennen zu lernen, dass ich die passende Arznei finden kann, benötige ich zu Anfang der Behandlung einmalig ein besonders langes Gespräch: die Anamnese. Diese kann 1 – 3 Stunden dauern.

Folgebehandlungen sind kürzer und dauern meist nur 30 oder 45 Minuten. Eventuell reicht auch eine kurze (telefonische) Beratung aus.

 

Kosten der homöopathischen Behandlung

Erstanamnese (1 – 3  Stunden Gespräch, ggfs. körperliche Untersuchung, Auswertung und Heraussuchen des Mittels):

Erwachsene  140 Euro

Kinder 90 Euro

Folgegespräch (30 – 60 Minuten Dauer):  Erwachsene  und Kinder je nach Dauer    30 – 60 Euro

Die Kosten für die Behandlung sind von Ihnen an den Heilpraktiker zu leisten. Eventuell beteiligt sich Ihre private Krankenversicherung oder die Beihilfe ganz oder teilweise an den Kosten.

 

Homöopathie – Plazebo oder nicht?

Die Homöopathie hat zur Zeit wie andere Therapieformen der Komplementärmedizin keine wissenschaftliche Anerkennung. Aber ist sie deshalb einem Plazebo gleichzusetzen? Auch bei einer Kopfschmerz-Tablette könnte man eine Plazebo-Wirkung annehmen – denn wir glauben, dass es wirken wird.  Aber warum gibt es speziell bei homöopathischen Mitteln eine Diskussion um die Wirksamkeit? Weil ab der Verdünnung C 23 kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr im Mittel vorhanden ist, sagen die Kritiker. Dabei gibt es bereits wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass doch Wirkstoffe enthalten sind. Mehr dazu hier:

Zahlreiche TV-Sendungen befassen sich mit dieser Frage, z.B. der Beitrag „Homöopathie – Medizin oder Mogelpackung“ im Bayerischen Rundfunk vom 22.4.2013 – Link zum Film

Welche wissenschaftlichen Studien gibt es? Eine Auswahl:

2011 -Juli Ausgabe Magazin nath-pool.ch in der Schweiz: „Homöopathie wirkt“ Versuche von Frau Dr. rer.nat Karin Lenger (Biochemikerin und Heilpraktikerin, Offenbach) beweisen, dass hoch potenzierte homöopathische Arzneimittel Photonen abstrahlen. Frau Dr.Lenger bemerkte unter anderem, dass der Hersteller ihr zweimal zum Testen ein Plazebo anstatt Arznei lieferte – durch Messungen. Publikation der Forscherin: Lenger Karin, Homoeopathic potencies identified by a new magneticresonance method. Homoeopathy – an energetic medicine. Subtle Energies and Energy Medicine 2006, Vol15, Nr.: 225-243. Link zum Artikel

Prof. Dr. Fritz Albert Popp – Forscher im Bereich Quantenphysik, beschreibt in seiner DVD „Biophotonten-Licht ist Leben“ die Wirkung der Photonen im menschlichen Körper und deren Auswirkungen auf Medizin. Nur Licht ist schnell genug, um bestimmte Kommunikationen von Zelle zu Zelle zu ermöglichen. Licht-Photonen erklären die Wirkweise der Homöopathie: sie übertragen die Information des Moleküls beim Verschütteln / Verreiben. 

2000 -Paris. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine französische Forschergruppe in ihrer Publikation „Théorie des Hautes Dilutions“, der „Theorie der Hohen Verschüttelungen“. Rolland R. Conte, Henri Berliocchi, Yves Lasne und Gabriel Vernot erklären in ihrer relativistischen Quantentheorie das Entstehen von sogenannten „weißen Löchern“ beim Potenzieren von homöopathischen Mitteln. Dies sind Stellen hochkonzentrierten Lichtes, die Beta-Strahlen aussenden und auf DNA wirken. Ihr Buch mit dem genannten Titel ist leider nur in französischer Sprache erhältlich.

2006 – Schweiz: Am Universitätsspital in Bern wurden mehr als 80 Jugendliche mit ADHS mit insgesamt 17 homöopathischen Mitteln behandelt. 62 Kinder sprachen deutlich auf Homöopathie an. Von diesen wurde eine Hälfte weiter homöopathisch, die andere Hälfte mit Plazebos behandelt (vorschriftsmäßige „Doppel-Blind-Studie“ bei der weder der Patient noch der Behandler wissen, ob sie gerade ein Plazebo oder eine Arznei verwenden). Nach 4 Wochen wechselten die Teilnehmer die Gruppen. Ergebnis: nach der Arznei-Gabe war im Vergleich zur Plazebo-Gabe deutlich eine Wirkung zu erkennen. Noch 5 Jahre nach der Studie sind 90% der Testpersonen entweder behandlungsfrei oder kommen weiterhin mit rein homöopathischer Behandlung aus. Nur 10% kehrten zu schulmedizinischen Medikamenten zurück, weil sich die Symptome verschlechterten. zur Studie

2005 – Das bekannte Magazin „The Lancet“ veröffentlicht eine Auswertung von 110 Studien zu Homöopathie mit dem angeblichen Ergebnis, dass kein Unterschied zu Plazebo-Arznei festzustellen sei. Eine statistische Auswertung erfolgte jedoch nur von den 8 größten Studien, von den anderen nicht. Als 2006 die wissenschaftlich einwandfreie schweizer Studie eindeutige Ergebnisse zugunsten der Homöopathie hervorbrachte, lehnte „The Lancet“ die Veröffentlichung ab – Begründung: die Leserschaft wolle ein solches Ergebnis nicht lesen.

Texas, USA, weltweit renommiertes Krebszentrum MD Anderson Cancer Center – Bei Laborversuchen mit Krebszellen ließ sich die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln nachweisen. Das Krebsforschungsinstitut führte  in Zusammenarbeit mit dem berühmten homöopathischen Krebs-Behandlungszentrum von Dr. Banerji in Kalkutta, Indien, im Labor Zellversuche durch: Krebs-Zellen wurden verschiedene homöopathische Medikamente zugesetzt. Bei bestimmten Krebsarten hemmten bestimmte homöopathische Medikamente, und nur diese, die krankhaften Zellen. Das Forschungszentrum hat in Texas Glioblastom-Patienten (mit Gehirntumoren) nach diesem Schema behandelt und in einer Initialphase bei 6 von 7 Patienten eine Remission beobachtet. („Banerji-Protokolle“ DVDs im Narayana Verlag erhältlich)

Seit Jahren – forschen der Phyiker Prof. Dr. Stephan Baumgartner mit Dr. Tim Jäger und zwei weiteren Forschern im Forschungslabor für Biologischen Landbau in Frick in der Schweiz, u.a. in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg/Deutschland, und der Uni in Bern, zur Frage der Wirksamkeit der Homöopathie. Dazu bremsten sie zunächst das Wachstum von Wasserlinsen mit einer leichten Vergiftung mit Arsen. Anschließend gaben sie den Wasserlinsen, als Gegenmedizin sozusagen, das homöopathische Medikament Arsenicum in verschiedenen Potenzen ins Wasserbecken. Zum Vergleich erhielten einige Becken nur pures Wasser ohne Arnei. Die Auswirkung auf das Pflanzenwachstum wurde mit einem Gerät gemessen, welches die Anzahl der Blätter und die Größe der Blattoberfläche aufzeichnete. Das Ergebnis war eindeutig: auch bei der Gabe hoher Potenzen, in denen rechnerisch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten sein kann, wuchsen die Wasserlinsen signifikant besser, im Vergleich zu den Pflanzen welche ein Plazebo (reines Wasser) erhielten. Dieser Versuch wurde mehrfach in diesem Labor wiederholt. Der Nachweis, dass Homöopathie hilft, ist also erbracht – nun macht Prof. Baumgartner weitere eigene Versuche, um die Wirkweise der Arznei nachzuweisen. Berichte dazu lesen Sie hier  und hier.

2006 – Leipzig: In Kooperation der Universität Leipzig, Veterinärmedizinische Abteilung, mit der Agrarwissenschaftlichen Abteilung der Universität Kassel erfolgte eine Studie zum Vergleich der Behandlung mit klassisch homöopathischen Einzelmitteln und chemotherapeutischen Medikamenten bei Rindern, die an einer akuten katarrhalischen Mastitis (Euterentzündung) leiden. Dies ist die häufigste Erkrankung bei der Milchviehhaltung. Ergebnis: während bei der Mastitis mit nachweisbarem Bakterienbefall die Chemotherapeutika nach einer Woche etwas mehr Bakterien vernichtet hatten als die homöopathischen Medikamente, war die vollständige Heilungsquote nach 4 und nach 8 Wochen bei Chemotherapeutika und Homöopathie annährend gleich (nach 8 Wochen bei Chemo 24%, bei Homöopathie 31%), während die Plazebo-Kontrollgruppe schlecht abschnitt (nach 8 Wochen 4 % Heilung).

TV-Bericht im Bayrischen Fernsehen (Link siehe oben) am 22.4.2013: Bauer Bernhard Hennes hat 18.000 Legehühner. Deren Eierschalen waren zu weich, es zerbrachen zu viele. Er verabreichte auf Anraten seiner Tierärztin eine homöopathische Medizin über das Trinkwasser der Hennen. Innerhalb von 4 Tagen waren die Schalen der Hühner viel robuster und fester. Ein Plazebo-Effekt ist bei 18.000 Hühnern und unbemerkter Verabreichung über das Trinkwasser eindeutig auszuschließen.  Seine homöopathische Tierärztin behandelt sonst vor allem Kühe. Hier berichten die Bauern, dass sie durch homöopathische Behandlung der Kühe 95% weniger Antibiotika verabreichen als vorher.

Was ist von Einnahme-Versuchen als Beweis zur Unwirksamkeit der Homöopathie zu halten? Es gab einen Flash-Mob-Versuch, bei dem Gegner der Homöopathie sich trafen, und jeweils ein ganzes Fläschchen Globuli einer Arznei in C30 einnahmen. Es wurde behauptet, dass keine Reaktionen erfolgt seien. Aber was für die Homöopathen gilt, gilt auch für deren Gegner: wo sind die Protokolle der einzelnen Teilnehmer? Wo ist die Plazebo-Kontrollgruppe? Die angeblich fehlenden Reaktionen wurden ja gar nicht dokumentiert. Außerdem gibt es wenig Erfahrung darüber, was passiert, wenn man ein ganzes Fläschchen einer Arznei auf einmal nimmt. Aus meiner Erfahrung mit Schadstoffen ist mir bekannt, dass gewisse Stoffe (z.B. hormon-ähnlich wirkende) in kleinen Mengen stark wirken, in großen Mengen jedoch kaum eine Wirkung zeigen. Meine Aufforderung an die Gegner der Homöopathie: bitte nehmt eine echte homöopathische Gabe, d.h. 3 Globuli, und keine ganze Flasche. Und diesmal mit Dokumentation vorher und nachher.

 

Naturheilpraxis Westerhoff
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